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Hey, entspann Dich!

 

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir Euch dazu angeregt, Eure Stadt oder Gegend Corona-konform zu erkunden, um dem Winterblues zu entkommen. Unsere Christiane ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat uns ihre Lieblingsspots in Köln verraten und wie sich die Stadt auch während des Lockdowns mit allen Sinnen genießen lässt.

Aktuell ist Euch aufgrund des grauen Wetters jedoch sicherlich nicht mehr so sehr danach, stundenlang draußen zu spazieren. Was tun dann, wenn Zoommüdigkeit, digitale Überforderung oder einfach die berühmt-berüchtigte German Angst vor dem Virus und seinen Folgen uns fest im Griff haben?

Wir stehen nach wie vor zu dem Tipp, den wir Euch bei unserem letzten Beitrag gegeben haben: Dreimal laut SCH***E rufen. Am besten in allen Sprachen, die Ihr kennt. Wir Eloquenser*innen können gleich mit sieben Sprachversionen aufwarten, falls Euch nicht viel einfällt.

Hat das wenig geholfen? Dann lest weiter.

 

Permission to rest

Seitdem die Arbeitswelt in unser Home-Office eingedrungen ist, ist es für uns alle schwieriger geworden, richtig runterzukommen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Themen wie „Selbstfürsorge“ oder „gesundes Leben“ im Moment Hochkonjunktur haben. Und dass die erste Fortbildung, die unser Konferenzdolmetscher-Verband im neuen Jahr anbot, nicht „Professionelle Vertragsgestaltung“ oder „Dolmetschen mit neuen Technologien“ hieß, sondern einfach „Permission to rest“. Wir, Caterina und Christiane, waren dabei.

Unsere Referentin, Iyengar-Yoga- und Meditationslehrerin Eliza Bishop, stellte uns mit ihrer sanften Art Fragen, die Jede(r) individuell beantworten konnte, und lieferte uns dann fundierten Input dazu. Eine Frage lautete: „Was erlaubt Dir, Dich wirklich zu entspannen?“ Der Gedanke daran, was uns runterbringt, sowie das Aufschreiben dieser Tätigkeiten, waren an sich schon eine Wohltat.

Eliza erklärte uns dann, dass diese entspannenden Tätigkeiten eines gemeinsam haben: Sie helfen uns dabei, aus dem sympathischen (der sogenannten Kampf-oder-Flucht-Reaktion) in das parasympathische Nervensystem („Rest und digest“) zu wechseln.

Das können unterschiedliche Aktivitäten sein. Einmal die Klassiker Yoga, Meditation, Waldspaziergänge, Lesen, aber auch ein Haustier streicheln, Kochen oder die Pflanzen gießen. Ja, sogar mit sich selbst reden kann eine entspannende und klärende Wirkung haben! Und wenn die Pflanzen antworten? Hm,  das kann nur heißen, dass ihr mehr „Me-Time-Momente“ braucht.

 

Auf den Körper hören

Babys und Kleinkinder können das ganz gut. Wenn sie müde oder hungrig sind, weinen sie, bis sie das bekommen, was sie wollen. Beim Aufwachsen geht aber diese wichtige Fähigkeit größtenteils verloren. Wir priorisieren unsere geistige Entwicklung gegenüber der körperlichen und muten unserem Körper viel zu. Zum Beispiel bleiben wir länger sitzen, auch wenn Rücken, Schultern oder Nacken schmerzen. Das tun wir uns oft an, weil wir unbedingt ein Projekt fertig stellen wollen. Dabei ist es nicht wirklich gesund, diese Körpersignale zu ignorieren. Außerdem haben wir alle bestimmt schon einmal erlebt, dass wir nach einer kurzen Pause viel kreativer und produktiver weiterarbeiten können.

 

 

Okay, aber wenn ich kaum Zeit habe?

Es muss nicht direkt eine ausgedehnte Yogasitzung werden. Manchmal reicht es, ein paar Minuten tief durch die Nase in einer bestimmten Pose zu atmen und sich vorzustellen, dass wir die Atmung an die Stelle fließen lassen, an der es schmerzt.  

Eliza zeigte uns ein paar Posen, die auch im Büro bei wenig Platz geübt werden können, wenn Entspannung der Muskulatur und der Gedanken dringend nötig ist.

 

  1. Balasana (Stellung des Kindes)

Balasana (Stellung des Kindes)

Diese Stellung hilft, Rücken, Schultern und vor allem den Geist zu entspannen. Sie reduziert Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen und senkt den Blutdruck.

 

 

  1. Matsyasana (Fischpose) mit Yogablock

Matsyasana (Fischpose)

 

Diese Asana hilft dabei, Schulter und Rückenmuskeln zu entspannen.

Wichtig: der Yogablock sollte quer durch den Rücken liegen.

 

 

  1. Savasana (Totenstellung) mit den Beinen auf einem Stuhl

Savasana (Totenstellung)

Aufgrund der positiven Wirkung der Schwerkraft kann der Rücken in dieser Pose entspannen.

 

Also, das nächste Mal, wenn der Rücken schmerzt oder der Kopf nicht mehr klar denken kann: Arbeitet bitte nicht einfach weiter, bis der Arzt kommt. Einfach eine kleine Auszeit nehmen und dem Körper etwas Ruhe gönnen.

Gerne möchten wir Euch die Tipps unserer Kollegin Marta Pagans für eine gesunde Routine im Home Office empfehlen: ARBEITEN IM HOMEOFFICE: 13 GUTE-LAUNE-TIPPS FÜR MEHR SPASS UND PRODUKTIVITÄT

 

Wie sieht es bei euch aus? Was sind die Tätigkeiten, die Euch beim Entspannen helfen?

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